Freitag, 25. Februar 2011

Ein "First Amendment" für unsere Verfassung!

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In den USA hat ein Gericht einen Islamisten zu 25 Jahren Haft verurteilt, weil er zu Terrorakten gegen die Macher von South Park aufgerufen hatte. Als in einer South-Park-Folge der Prophet Mohammed in einem Bärenkostüm abgebildet wurde (und ganz nebenbei Buddha als Drogen- und Jesus als Pornokonsument) hatte der 21-jährige Zachary C. im Internet Informationen über die Wohnorte der Autoren veröffentlicht und zu gewalttätigen Übergriffen aufgerufen. Die South-Park-Macher würden für ihre Sünden "so enden wie Theo Van Gogh", schrieb er unter dem Kampfnamen Abu Talhah Al-Amrikee in einem Internet-Eintrag.

Montag, 21. Februar 2011

Comeback der SPD?

Olaf Scholz, 1. Bürgermeister von Hamburg - und SPD-Kanzlerkandidat?

Die SPD hat in Hamburg das im heutigen Fünf-Parteien-System scheinbar Unmögliche geschafft: die absolute Mehrheit - und das, obwohl FDP und Kommunisten in die Bürgerschaft eingezogen sind. Ist das ein rein Hamburgischer Sonderfall oder der Auftakt für ein Comeback der SPD?

Samstag, 19. Februar 2011

Matthias Matussek über "Djihad im Feuilleton"

Auf Spiegel Online ist heute ein bemerkenswerter Artikel vom Matthias Matussek erschienen, in dem er sich mit der seltsamen Haltung einiger deutscher Journalisten zur Islamkritik beschäftigt. Insbesondere Patrick Bahners, Feuilleton-Chef der FAZ, habe sein Ressort "in einen Gefechtsstand für den gerechten Krieg gegen die Islamkritiker verwandelt", schreibt Matussek. Unterstützt werde er dabei von Thomas Steinfeld, dem Feuilletonchef der "Süddeutschen Zeitung", der über Bahners neues Buch Die Panikmacher schwärmt: "Ein Meisterwerk der Aufklärung".

Donnerstag, 17. Februar 2011

Dienstag, 8. Februar 2011

Demokratie im Nahen Osten?

Soeben bin ich von einer Israel-Reise zurückgekehrt, und das Thema, das dort die Menschen zur Zeit am meisten bewegt, sind die Volksaufstände in Ägypten und anderen arabischen Ländern. Erinnern wir uns: seit 1979 besteht zwischen Ägypten und Israel ein Friedensvertrag. Präsident Anwar as-Sadat hat seinen mutigen Schritt, mit Israel nach vier verlorenen Kriegen endlich Frieden zu schließen, mit dem Leben bezahlt - er wurde von islamistischen Terroristen ermordet.

Sein heute von den Demonstranten so gehasster Nachfolger Mubarak, der das bevölkerungsreichste Land der arabischen Welt seit 1981 ebenso autokratisch regiert wie seine Vorgänger, gilt bislang als unsympathischer, aber zuverlässiger Partner der USA und Israels. In Israel wird daher die Situation, bei aller Sympathie mit den Demonstranten, mit großer Sorge beobachtet.