Mittwoch, 24. November 2010
Vorsicht vor BUUGLE, der Datenkrake
Neulich beim Interfilm-Festival habe ich Alexander Lehmann wiedergetroffen, einen Preisträger des vorjährigen Bitfilm-Festivals. Sein Film "Du bist Terrorist" war damals nicht nur mit großen Abstand Sieger der POLITCOOL-Kategorie mit politischen Animationen, er wurde auch als Werbespot der Piratenpartei im Bundestagswahlkampf eingesetzt.
Jetzt hat Alex einen neuen, genau so großartigen Film am Start, der auf dem Interfilm-Festival lief. "Buugle" beschäftigt sich mit dem absurden Medienhype um Google Streetview. Deutsche Politiker haben auf einem Dienst herumgehackt, der nichts weiter tut als den öffentlichen Raum abzufotografieren - nicht etwa die Privatsphäre, wie fälschlich behauptet wurde.
Montag, 22. November 2010
"Kindergarten" in Karl-Marx-Stadt
Am Wochenende haben sich meine Ex-Kollegen von den Piraten in Chemnitz (dem früheren "Karl-Marx-Stadt") zu einem Programmparteitag getroffen. Es tut weh zu sehen, was aus diesem im Sommer 2009 noch so vielversprechenden Projekt mittlerweile geworden ist.
Samstag, 20. November 2010
Achtung, Überwachungsstaat!
Die aktuellen Terrorwarnungen kommen den Verfechtern des Überwachungsstaates gerade recht. Wer wird sich denn noch ernsthaft über Vorratsdatenspeicherung, Internet-Zensur und sonstige staatliche Schnüffeleien in privater Kommunikation beschweren, wenn es um die vermeintliche "Sicherheit unseres Vaterlandes" geht?
Dienstag, 16. November 2010
Adieu, Frau Pfarrerstochter!
Samstag, 13. November 2010
Zum Grundsatzprogramm der FREIHEIT, Teil II
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| Der Autor mit Geert Wilders und Rene Stadtkewitz |
Samstag, 6. November 2010
Die ISO-Norm für Präsidenten
Christian Wulff hat bei der Eröffnung der dpa-Zentrale in Berlin allen Ernstes eine "ISO-Norm für Journalismus" gefordert - ein staatlich geprüftes Siegel für Qualitätsjournalismus also. Man könnte es auch "Zensur" nennen. Ist Herrn Wulff das Grundrecht auf Pressefreiheit (Artikel 5 des Grundgesetzes) nicht bekannt?
Mit diesem erneuten Fauxpas hat Christian Wulff auf der staatlich geprüften ISO-Peinlichkeitsskala für Bundespräsidenten bereits in seinen ersten Amtsmonaten Heinrich Lübcke ("Meine Damen und Herren, liebe Neger") locker übertroffen.
Mit diesem erneuten Fauxpas hat Christian Wulff auf der staatlich geprüften ISO-Peinlichkeitsskala für Bundespräsidenten bereits in seinen ersten Amtsmonaten Heinrich Lübcke ("Meine Damen und Herren, liebe Neger") locker übertroffen.
Freitag, 5. November 2010
Quanitative Teasin', Baby!
Die US-Zentralbank druckt fleißig neues ungedecktes Papiergeld um "die Wirtschaft anzukurbeln". 600 Milliarden Dollar hat Fed-Chef Ben Bernanke bereitgestellt, um amerikanische Staatsanleihen zu kaufen.
"Quantitative Easing" heisst das im orwellschen Neusprech. Ehrlicher wäre es zu sagen: Einstieg in die Hyperinflation.
Mal sehen, wie lange die Chinesen das Spiel noch mitspielen. Wenn Sie ihre amerikanische Staatsanleihen und Dollarreserven auf den Markt werfen, dürfte der Dollarkurs ins Bodenlose fallen - mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft.
Darauf einen Barry-White-Song! Das Leben geht weiter, auch wenn die Wirtschaft zusammenbricht!
Mittwoch, 3. November 2010
Obama am Ende?
Die Wahlen zum US-Kongress waren eine schallende Ohrfeige für Barack Obamas missglückte Keynesianische Wirtschaftspolitik. Der große Sieger ist die "Tea-Party"-Bewegung, die den Aufschwung der Republikaner zu einem großen Teil getragen hat und einige Kandidaten im Senat untergebracht hat - darunter Rand Paul, den Sohn des libertären Vordenkers Ron Paul. Die Tea Party wird in deutschen Medien gern als "erzkonservativ" und "ultra-rechts" bezeichnet, was teilweise richtig ist. Unter den Tea-Party-Aktivisten befinden sich in der Tat viele fundamentalistische Christen, Ausländerhasser und Verschwörungstheoretiker.
Dabei darf man jedoch nicht übersehen, dass die Tea Party keine straff organisierte Partei ist, sondern eine dezentrale, eher chaotisch wachsende Bürgerbewegung, in der es keine Führer und keine offizielle Parteilinie gibt. So etwas zieht natürlich Verrückte und Exoten an, auf die sich die Medien dann stürzen können, um sie ins Lächerliche zu ziehen.
Dabei darf man jedoch nicht übersehen, dass die Tea Party keine straff organisierte Partei ist, sondern eine dezentrale, eher chaotisch wachsende Bürgerbewegung, in der es keine Führer und keine offizielle Parteilinie gibt. So etwas zieht natürlich Verrückte und Exoten an, auf die sich die Medien dann stürzen können, um sie ins Lächerliche zu ziehen.
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