Sonntag, 30. Mai 2010

Lena for President!

Was für ein Triumph: die bezaubernde Lena hat den Grand Prix gewonnen. Und weil ich gerade in England bin, habe ich sogar meinen Anteil dazu beitragen und für sie stimmen können.

Nachtrag: Am 31. Mai hat unser Bundespräsident Horst Köhler überraschend seinen Rücktritt erklärt. Damit ist der Weg frei für eine längst fällige Änderung des Grundgesetzes: die Deutschen sollen ihren Präsidenten, wie sich das in einer Demokratie gehört, endlich direkt wählen können. Und wozu das Mindestalter von 40 Jahren? 19 Jahre sind vollkommen ausreichend, um unser Land angemessen im Ausland repräsentieren zu können. Ratet mal, wer bei der Direktwahl gewinnen würde?

Freitag, 28. Mai 2010

Neue Partei zum Beta-Testen

Eines hat der Achtungserfolg der Piratenpartei gezeigt: es gibt in Deutschland einen Bedarf für eine neue politische Kraft. Trotz der allgemeinen Unzufriedenheit mit der Politik der etablierten Parteien, die sich z.B. in der stetig wachsenden Zahl der Nichtwähler ausdrückt, kann man ein großes Interesse an politischen Themen beobachten, gerade auch bei jungen Leuten.

Die etablierten Parteien mit ihren hierarchischen, aus dem 19. Jahrhundert stammenden Strukturen, sind für Menschen mit Unternehmergeist und Hang zum Querdenken jedoch alles andere als attraktiv. Die Partei des 21. Jahrhunderts sollte auf flache Hierarchien, eine netzwerkartige Struktur und wirklich demokratische Methoden der Entscheidungsfindung setzen - kurz gesagt: auf "Politik zum Mitmachen" statt "Gekungel im Hinterzimmer". Die Piratenpartei hat viele Erwartungen in diese Richtung geweckt, und ich wünsche meinen alten Kollegen sehr, dass sie es schaffen, diese zu erfüllen. Meine politische Heimat wird die Piratenpartei jedoch nicht mehr.

Freitag, 21. Mai 2010

Ein Lied für Deutschland

Deutschland ist ein Einwanderungsland, das sieht man schon an unserer Fussball-Nationalmannschaft. Ihre Spieler haben polnische, brasilianische, spanische, ghanaische, türkische und allerlei mehr ethnisch vielfältige Wurzeln. Sepp Herbergers urdeutsche Fussballweisheiten gelten dennoch für alle: Der Ball ist rund und ein Spiel dauert neunzig Minuten. Im Juni werden wir uns wieder schwarz-rot-goldene Irokesenperücken aufsetzen, Blumenketten umhängen, Indianerbemalung auflegen und unsere Jungs anfeuern, darauf freue ich mich schon.

Dieser Song, den die afro-deutsche Gesangsgruppe Sanibonani aus Berlin zur WM auf meinem neuen Label Weltburger herausbringt, hat gute Chancen, die WM-Hymne für die emotionalen Momente zu werden, wenn man sich heulend in den Armen liegt oder euphorisch seinen Blumenkranz schwenkt.

Freitag, 14. Mai 2010

Happy Birthday, Israel!

Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel gegründet. Ein Grund zur Freude, wie ich finde, denn auch wenn manche Kritik an der Politik der israelischen Regierung berechtigt sein mag, ist Israel ein faszinierendes und liebenswertes Land. Es ist die einzige echte Demokratie im Nahen Osten und ein Bollwerk der Freiheit in einer leider von totalitären Regimen dominierten Region. Außerdem wohnen in Israel vermutlich die schönsten Frauen der Welt (über Männer kann ich kein kompetentes Urteil abgeben).

Montag, 10. Mai 2010

Viel Glück, Piraten!

Das Ergebnis der Piratenpartei bei der NRW-Wahl finde ich enttäuschend: nur 1,5% der Stimmen, in absoluten Zahlen sogar ein Viertel weniger Stimmen als bei der Bundestagswahl.

Der große Medienhype vor der Bundestagswahl 2009 hat sich in NRW nicht wiederholt. Der Neuigkeitsbonus, den die Piraten seinerzeit genossen, konnte natürlich nicht ewig halten. 
Nach den 7%, die die Piratenpartei bei der Europawahl in Schweden geholt hatte, schien es möglich, so einen Sensationserfolg auch in Deutschland zu erzielen.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Die EU braucht einen Neustart!

Die europäische Einigung ist eigentlich eine prima Idee, doch mit dem Bruch des Euro-Vertrages, den die "Griechenland-Hilfe" darstellt, hat sich die europäische Union endgültig diskreditiert. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die nächsten Opfer der Finanzkrise an die Tür klopfen, und sich ihre Staatshaushalte auf Kosten der Steuerzahler anderer Länder sanieren lassen wollen.

Das Ende der gemeinsamen europäischen Währung, die schon von Beginn ökonomischer Unsinn war, ist damit vorprogrammiert. Es ist pure Verschwendung, noch mehr Steuergelder in Fässer ohne Boden zu werfen. Bevor das europäische Finanzsystem komplett in sich zusammenbricht, sollte man lieber die "Reset"-Taste drücken und einen grundlegenden Neustart wagen.

Sonntag, 2. Mai 2010

Wir sind Bundesliga!

Eigentlich geht es ja in diesem Blog um Politik, aber wenn der FC. St. Pauli in die Bundesliga aufsteigt, wird hier natürlich der Jolly Roger gehisst. Glückwunsch, Jungs! Und nächste Saison den Bayern die Lederhosen ausziehen!