Heute weilt unsere Bundeskanzlerin zum Staatsbesuch in der Türkei. Angela Merkel sollte diese Gelegenheit nutzen, um die Hinhaltetaktik der EU gegenüber der Türkei ein für allemal zu beenden. Seit 1959 wird den Türken die EU-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt. Immer wieder stellt die EU neue Bedingungen und zögert die Beitrittsverhandlungen künstlich hinaus. Frau Merkel sollte den Mut haben, dieses für die Türken entwürdigende Spiel abzupfeifen und klarzustellen: die Türkei wird niemals EU-Mitglied werden.
Montag, 29. März 2010
Freitag, 19. März 2010
Die Kunst der Collage
Heute ausnahmsweise ein Blogpost in eigener Sache:
Es ist immer wieder ein großer Spaß, liebevoll gemachte Collagen mit meinem Bild im Internet zu finden. Einige Leute haben tatsächlich die Zeit, sich mit so etwas zu beschäftigen, alle Achtung! Ich habe jetzt auch verstanden, nach welchem Prinzip die Collage-Künstler vorgeben: sie verwenden Motive, die möglichst absurd sind und keinerlei Sinn ergeben, ganz im Geiste des Dadaismus.
Beispiel 1: Ich trete für die Unterstützung der iranischen Freiheitsbewegung ein und kritisiere den iranischen Präsidenten: prompt wird mein Kopf von einem Photoshop-Profi auf den Körper von Ahmedinedschad montiert.
Beispiel 2: Ich spreche mich für eine weltweite Ächtung von Atomwaffen aus: ein begabter Nachwuchskünstler karikiert mich als auf der Bombe reitender Major aus Dr. Strangelove.
Beispiel 3: Ich oute mich als Israel-Fan und plädiere für Solidarität mit dem jüdischen Staat gegen Aggressoren wie das iranische Regime: ich werde als Adolf Hitler dargestellt, der ja bekanntlich ein großer Freund des jüdischen Volkes und des FC St. Pauli war.
Leute, da geht doch noch mehr! Ich rufe daher zu einem Collage-Wettbewerb auf. Wer die absurdeste und sinnfreieste Aaron-Koenig-Collage (bitte korrekt mit OE schreiben) einreicht, bekommt von mir eine handsignierte Mohammedkarikatur.
Oder Jesus, Konfuzius, Shiva oder Buddha, ganz nach Wunsch.
Also, zur Inspiration: ich halte den Sozialismus für ein von der Geschichte widerlegtes Auslaufmodell - wie wäre es also mit einer flotten Karl-Marx- oder Lenin-Collage?
Ich bin für die Abschaffung des ungedeckten Papiergeldsystems und der Zentralbanken - da wäre doch eine Karikatur als Alan Greenspan oder Ben Bernanke angebracht.
Und ich bin gegen den Ankauf der geklauten Steuerdaten-CD, für eine radikale Steuerreform, für den Abbau der Staatsverschuldung und für die Beendigung des Staatsinterventionismus - nichts liegt da näher als mein Kopf auf dem meiner Heldin Angela Merkel.
Liebe Dada-Künstler, eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Reicht eure Collage bitte bis zum 1.April 2010 bei mir ein.
Dienstag, 16. März 2010
Wollen die Deutschen den Sozialismus?
Laut einer Emnid-Umfrage können sich 80% der Ostdeutschen und 72% der Westdeutschen vorstellen, in einem sozialistischen Staat zu leben - wenn denn "für Arbeitsplätze, Sicherheit und Solidarität gesorgt sei."
Ein Freund schrieb mir daraufhin eine besorgte E-Mail, in der er seine Sorge um den Geisteszustand der Deutschen ausdrückt: "40 Jahre sozialistische Gehirnwäsche – in Ost und West – haben aus den Deutschen ein Volk von Weicheiern und Jammerlappen gemacht, total staatsgläubig, absolut sozialstaatsabhängig und mithin lebensunfähig."
Nein, ich glaube nicht, dass die Deutschen so dumm sind. Die 1001 Teilnehmer an der Emnid-Umfrage haben sich im Gegenteil als brillante Logiker geoutet. Bekanntlich ist nach einer absurden Annahme jede logische Schlussfolgerung möglich. Wird man gefragt: "Wenn es vom Himmel koreanisch sprechende Kobolde regnen würde, würdest du dann DIE LINKE wählen?" so kann man guten Gewissens mit "Ja" antworten, oder auch mit "Nein". Bei einer unmöglichen Ausgangsbedingung ist jede Antwort erlaubt.
Der Sozialismus hat bisher immer nur Misswirtschaft, Neid und totalitäre Überwachungsysteme hervorgebracht, das liegt in seiner Natur. Die Befragten haben offensichtlich erkannt, dass die Voraussetzung "wenn für Arbeitsplätze, Sicherheit und Solidarität gesorgt ist" eine absurde Annahme ist, da ein sozialistisches Regime dies unmöglich liefern kann. Vermutlich haben sie sich daher mit dem Interviewer einen Spaß erlaubt und auf seine Scherzfrage eine ebenso absurde Antwort gegeben. Das Volk der Dichter, Denker und Logiker sollte man nicht unterschätzen!
Ein Freund schrieb mir daraufhin eine besorgte E-Mail, in der er seine Sorge um den Geisteszustand der Deutschen ausdrückt: "40 Jahre sozialistische Gehirnwäsche – in Ost und West – haben aus den Deutschen ein Volk von Weicheiern und Jammerlappen gemacht, total staatsgläubig, absolut sozialstaatsabhängig und mithin lebensunfähig."
Nein, ich glaube nicht, dass die Deutschen so dumm sind. Die 1001 Teilnehmer an der Emnid-Umfrage haben sich im Gegenteil als brillante Logiker geoutet. Bekanntlich ist nach einer absurden Annahme jede logische Schlussfolgerung möglich. Wird man gefragt: "Wenn es vom Himmel koreanisch sprechende Kobolde regnen würde, würdest du dann DIE LINKE wählen?" so kann man guten Gewissens mit "Ja" antworten, oder auch mit "Nein". Bei einer unmöglichen Ausgangsbedingung ist jede Antwort erlaubt.
Der Sozialismus hat bisher immer nur Misswirtschaft, Neid und totalitäre Überwachungsysteme hervorgebracht, das liegt in seiner Natur. Die Befragten haben offensichtlich erkannt, dass die Voraussetzung "wenn für Arbeitsplätze, Sicherheit und Solidarität gesorgt ist" eine absurde Annahme ist, da ein sozialistisches Regime dies unmöglich liefern kann. Vermutlich haben sie sich daher mit dem Interviewer einen Spaß erlaubt und auf seine Scherzfrage eine ebenso absurde Antwort gegeben. Das Volk der Dichter, Denker und Logiker sollte man nicht unterschätzen!
Freitag, 12. März 2010
Ron Paul gegen Krieg in Afghanistan und Irak
Ron Paul, republikanischer Kongressabgeordneter aus Texas, hielt gestern eine Rede von dem Repräsentantenhaus, in der er Präsident Obama dazu auffordert, die sinnlosen Kriege in Afghanistan und im Irak sofort zu beenden. Ron Paul ist einer der wenigen querdenkenden Politiker in den USA, die den Mut haben, sich gegen die herrschenden Dogmen und die Mainstream-Medien aufzulehnen.
Wegen seiner konsequenten Anti-Kriegspolitik gilt er in der republikanischen Partei als Außenseiter. Dennoch brach er bei seiner Kandidatur um die Präsidentschaft 2008 gegen John McCain (nachdem er bereits 1988 für die Libertarian Party kandidiert hatte) alle Spendenrekorde. Er tritt für eine Abschaffung der Federal Reserve Bank und für eine Rückkehr zum Goldstandard ein. Damit vertritt er Positionen der österreichischen Schule der Ökonomie und des libertären Vordenkers Murray Rothbard.
Auch wenn ich nicht in allen Punkten seiner Meinung bin: ich wünschte, es gäbe mehr prinzipentreue, mutige Politiker wie Ron Paul - nicht nur in den USA, auch in Deutschland.
Donnerstag, 11. März 2010
Fundstück zur Genderdebatte
Danke an Adva Shahara-Müller für dieses wunderschöne Foto, das wohl schon etwas länger im Netz kursiert, mir aber noch nicht bekannt war. Ob es echt ist oder mit Photoshop bearbeitet, ist dabei völlig unerheblich - auf die Haltung kommt es an!
Montag, 8. März 2010
Bye, bye, Euro!
Ich muss gestehen: ich mochte den Euro. Es war aufregend, am ersten Januar 2002 die ersten Euroscheine aus dem Automaten zu ziehen und sich als Teil des großen "Projekts Europa" zu fühlen. Es hat Spaß gemacht, sich die Rückseiten der Euros anzusehen und zu raten, aus welchem Land welche Münze kommt. Außerdem war es praktisch, beim Reisen nicht ständig Geld tauschen zu müssen.
Die Warnungen vieler renommierter Wirtschaftsexperten, dass der Euro als Einheitswährung so unterschiedlicher Volkswirtschaften wie Deutschland, Finnland, Portugal oder Griechenland nicht funktionieren kann und langfristig schädlich sein wird, habe auch ich lange Zeit nicht ernst genommen.
Die Warnungen vieler renommierter Wirtschaftsexperten, dass der Euro als Einheitswährung so unterschiedlicher Volkswirtschaften wie Deutschland, Finnland, Portugal oder Griechenland nicht funktionieren kann und langfristig schädlich sein wird, habe auch ich lange Zeit nicht ernst genommen.
Dienstag, 2. März 2010
Gegen den EU-Überwachungsstaat
Wie gut, dass es das Bundesverfassungsgericht gibt! In seinem heutigen Urteil hat es das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig und damit nichtig erklärt - eine schallende Ohrfeige für den Überwachungsstaat. Die Verfassungsrichter sehen in der Umsetzung der EU-Richtlinie, nach der Online- und Mobile-Provider alle Verbindungsdaten für sechs Monate speichern und dem Staat offenlegen müssen, einen klaren Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis und das Recht auf informelle Selbstbestimmung.
Abonnieren
Posts (Atom)





