Meinen klugen Freunden vom islamischen Wächterrat möchte ich gern die Lektüre dieses Artikels in SPIEGEL ONLINE ans Herz legen. Unter der passenden Überschrift "Peinlicher Aufklärungsunterricht" verteidigt Autor Reinhard Mohr liberale Islamkritiker wie Henryk Broder oder Necla Kelek gegen verwirrte Feuilletonisten, die nicht zwischen "Rassismus" und berechtigter Kritik am politischen Islam unterscheiden können. Ich zitiere:
"Die historischen Errungenschaften von Humanismus, Aufklärung und Säkularisierung werden ebenso grotesk kleingeredet wie die weltweiten Freiheitsbedrohungen, die von den vielfältigen Strömungen eines radikalisierten Islam ausgehen."
und:
"Anders als das Christentum, dessen aggressives Wüten seit der Französischen Revolution gebändigt werden konnte, kennt der Islam bis heute keine echte Aufklärung, keine wirkliche Trennung von Religion, Staat und Gesellschaft, keine unveräußerlichen Rechte des frei geborenen Individuums, schon gar nicht von Mädchen und Frauen, ob mit oder ohne Kopftuch."
Bravo, liebes "Sturmgeschütz der Demokratie", für diesen sehr gelungenen Artikel! Normalweise verwende ich diesen seltsamen Netzjargon nicht, aber da kann ich nur sagen: FULL ACK!
Freitag, 15. Januar 2010
"Peinlicher Aufklärungsunterricht"
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