Freitag, 20. Juli 2012

Bye, bye, Blog

Liebe Leser meines Blogs,

vielen Dank, dass ihr mich die letzten drei Jahre begleitet, kritisiert und ermuntert habt. Ich werde diesen Blog nun einstellen, da ich an vielen anderen spannenden Projekte arbeite, die meine Zeit und Energie brauchen.

Beste Grüße

Euer Aaron Koenig

P.S. Die Artikel dieses Blogs lasse ich weiter online stehen, damit man sich über meine politischen Positionen informieren kann. Ich empfehle, mit diesem Artikel über meine angebliche Mitarbeit in einer "rechtspopulistischen Partei" anzufangen.

Samstag, 30. Juni 2012

Eigentümlich frei über BLINK


In der aktuellen Ausgabe von Eigentümlich Frei gibt es (ab Seite 16) einen großen Artikel über die libertäre Szene in Deutschland, in dem unter anderem auch unser Magazin Blink vorgestellt wird. Hier die uns betreffende Passage:

Aaron Koenig und Daniel Fallenstein setzen mit ihrer elektronischen Publikation Blink seit Oktober 2011 auf Themenhefte. Die Zukunft des Euros sowie die diktatorische Gestalt der demokratischen Gesellschaftsordnung wurden in den beiden bisherigen Veröffentlichungen untersucht. Bekannte freiheitliche Autoren wie Gerd Habermann und Michael von Prollius unterstützten sie dabei mit Textbeiträgen.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Freitag, 22. Juni 2012

Bleiben Sie hart, Herr Präsident!

Diese Unterschrift bitte NIE unter den ESM-Vertrag setzen.
Eine gute Nachricht: Bundespräsident Gauck wird den ESM-Vertrag auf Bitte des Verfassungsgericht erst dann unterschreiben, wenn es alle eingegangenen Klagen gründlich geprüft hat. Der Plan von Merkel, Schäuble & Co, den ESM noch während der Fußball-EM durchwinken zu lassen, ist damit gescheitert. Aller Vorausicht nach wird der ESM seine Arbeit nicht am 1. Juli aufnehmen - was für ein Glück für unsere Demokratie!

Der ESM ist nicht nur ein "Euro-Rettungsschirm", wie dies von seinen Befürwortern schönfärbend dargestellt wird, er wäre ein weiterer Schritt in Richtung eines EU-Zentralstaats. Seine Vertreter sind nicht demokratisch gewählt, sondern werden von den Regierungen bestimmt. Sie sind niemandem rechenschaftspflichtig und gegen jede Strafverfolgung immun. Ein Austritt aus dem ESM ist nicht möglich - er ist ein "Pakt für die Ewigkeit". Der ESM kann zunächst bis zu 700 Milliarden Euro von den Staaten abfordern, diese Summe jedoch unbegrenzt erhöhen. Damit ist dem Parlament sein wichtigstes Recht entzogen, nämlich die Hoheit über den Haushalt.


Montag, 18. Juni 2012

Euroshima in Karlsruhe

Am Samstag, dem 16. Juni, haben rund 500 Bürger in Karlsruhe gegen den "Europäischen Stabilitätsmechanismus" demonstriert. Die Zivile Koalition, das Aktionsbündnis für Direkte Demokratie, die Freien Wähler und die Partei der Vernunft hatten dazu aufgerufen und mich eingeladen, meinen Euro-Song Euroshima live zum Besten zu geben.

Das bedeutete: früh morgens aufstehen, sechs Stunden Zugfahrt hin, drei Minuten singen, sechs Stunden Zugfahrt zurück. Aber was tut man nicht alles, um gegen eine der wohl größten Bedrohungen für unsere Freiheit und Demokratie Flagge zu zeigen.


Freitag, 8. Juni 2012

Auf zum revolutionären 8. Juni!



Heute demonstriert ein breites Bündnis, von der eher konservativen Zivilen Koalition (von der dieses Video stammt) bis hin zu linken Kräften, gegen das undemokratische, verfassungswidrige Monstrum namens ESM in Berlin vor dem Reichtstag.

Angesichts des Versagens unserer parlamentarischen Kräfte, die voraussichtlich mit großer Mehrheit ihrer eigenen Entmächtigung zustimmen werden (hatten wir das nicht schon mal?), braucht es eine neue "APO", die Druck gegen das korrupte Establishment macht. Dabei sollten auch politische Gruppen, die sonst unterschiedlicher Meinung sind, zusammenhalten. Man bedenke: die einzige Partei, die im Bundestag konsequent gegen alle "Euro-Rettungschirme" gestimmt hat, war die Linke. Bei aller Ablehnung ihrer sonstigen Positionen, dafür gebührt ihr Respekt!

Wer die Aushebelung der Rechte des Parlaments und die Einrichtung eines zentralistischen EU-"Superstaats" verhindern möchte, sollte sich bei diesem Facebook-Event eintragen und um 15 Uhr mit dabei sein, zumindestens im Geiste.

Wer in Berlin ist, kann gern dafür die Arbeit niederlegen. Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes gibt ausdrücklich jedem Bürger das Recht auf Widerstand gegen alle, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen wollen.

Und hier das Lied, das ihr gern lauthals auf der Demo singen dürft:

Mittwoch, 6. Juni 2012

Jenseits des Euros

Der aktuelle Aufmacher von Spiegel Online hat es in sich: Kolumnist Wolfgang Münchau warnt darin alle nichtsahnenden Bürger, dass das Ende der Euro-Währungsunion kurz bevorsteht. Wenn sogar schon die "Konfettikanone der Demokratie" (wie mein Blink-Kollege Daniel Fallenstein zu sagen pflegt) ihre Leser auf das bevorstehende Euro-Crash-Szenario einstimmt, dürfte es in der Tat nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Leser dieses Blogs und anderer klassisch-liberaler Medien wissen das natürlich schon lange. Klar ist auch, dass es keine billige Lösung mehr gibt: jede Entscheidung der Politiker wird den deutschen Steuerzahler viel Geld kosten, weshalb Merkel & Co auf Zeit spielen und unpopuläre Entscheidungen vermeiden, die ihre Wiederwahl gefährden. Das hat leider den Nachteil, dass die Kosten für die Steuerzahler dadurch noch weiter steigen. Man möchte wirklich nicht in der Haut der heutigen Politiker stecken!



Montag, 4. Juni 2012

Österreicher auf Alstertörn

Am Wochenende war ich auf der Mark-Banco-Anlegertagung des Instituts für Austrian Asset Management in Hamburg. Anhänger der Österreichischen Schule der Ökonomie kamen in der Hansestadt zusammen, um über die Eurokrise zu diskutieren und Tipps von renommierten Anlageberatern zu bekommen, wie man sein Geld retten kann. Die Veranstaltung war jedoch weit mehr als eine reine Anlegertagung, sondern auch eine politische Konferenz, auf der man viele Aktive der libertären Szene treffen konnte.

Obwohl sich alle Beteiligten einig waren, dass es den Euro nicht mehr lange geben wird und wir erst am Beginn einer großen Krise stehen, war die Stimmung ausgesprochen gut. Man hatte das Gefühl, Teil einer immer stärker werdenden Bewegung zu sein, die sich, wenn alle anderen mit ihrem Latein am Ende sind, mit den richtigen, wohldurchdachten und empirisch erprobten Methoden durchsetzen wird.



Mittwoch, 30. Mai 2012

Die Blink Dead Tree Edition ist da!

Blink, das Magazin für freie Menschen und freie Märkte, erscheint hauptsächlich in elektronischer Form als PDF. Und doch ist es schön, Blink auf echtem Papier gedruckt in den Händen zu halten. Für unsere Silber- und Goldsponsoren sowie für Autoren und Werbepartner haben wir daher eine kleine Auflage drucken lassen. Pünktlich zur Blink Burger Battle am 29. Mai wurden die Hefte von der Druckerei geliefert.

Wer Blink in Papierform haben und unsere Arbeit unterstützen möchte, kann gern Silber- oder Goldsponsor werden und erhält es von uns dann als Dankeschön per Post. Goldsponsoren bekommen außerdem ein exklusives Blink-Kunstwerk und werden zu unseren Veranstaltungen eingeladen - zum Beispiel zur Blink Burger Battle oder zum Salon Blink. Burger und Bier haben wir natürlich per Bitcoin bezahlt, und durch Verkäufe vor Ort einen Teil der Ausgaben gleich wieder eingespielt.

Dienstag, 22. Mai 2012

Blink lädt zur Burger Battle

Bild: aus dem Film Hambuster (Bitfilm Festival / Supinfocom)
Am Dienstag, dem 29. Mai 2012, lädt Blink seine Autoren, Mitarbeiter und Gold-Sponsoren zur Blink Burger Battle ein. Wer gern mit uns Burger essen und Bier trinken möchte und bisher noch keine Einladung erhalten hat, kann jetzt noch schnell eine Gold-Sponsorship abschließen.

Gold-Sponsoren werden zu den Treffen der Redakteure, Autoren und Mitarbeiter eingeladen (von denen die Burger Battle das erste ist) und erhalten ein exklusives Kunstwerk aus unserer Kunstpause-Serie. Und natürlich vier gedruckte Ausgaben von Blink, dem Magazin für freie Menschen und freie Märkte.

Also: wer eine Unze Gold übrig hat, mit der er unsere Arbeit unterstützen möchte, sollte sich jetzt noch schnell anmelden. Über unser Anmeldeformular kann man mit PayPal in jeder Währung zahlen, zur Not sogar in Euro.

Wer lieber mit Bitcoins zahlen möchte, möge bitte diesen Account benutzen: 1GaMzTs6eiDGkX4BrEE9K2HvNkKA5QdtUT

Wir nehmen natürlich auch Unzen persönlich entgegen.

Freitag, 18. Mai 2012

Die Qual der Wahl

Bei den letzten Landtagswahlen hat eine Partei mal wieder hinzugewonnen: die der Nichtwähler. 41,24 Prozent aller Wähler sind in NRW nicht zur Wahl gegangen oder haben eine ungültige Stimme abgegeben, 40,73 Prozent waren es in Schleswig-Holstein - das sind Werte, von denen die "großen Volksparteien" nur träumen können. In NRW haben gerade einmal 23 Prozent der Wahlberechtigten SPD gewählt, 15,46 Prozent die CDU.

Gleichzeitig haben die Wähler lustige Kapriolen geschlagen: die FDP, die soeben noch totgesagt wurde und in Umfragen bei 2 Prozent dümpelte, zog mit überraschend guten Ergebnissen in beide Landtage ein. Und die Piratenpartei wurde trotz ihres dilettantischen Auftretens mit einer Selbstverständlichkeit in die Parlamente gewählt, dass man sich schon Sorgen um ihren Status als "alternativer Underdog" machen muss.


Dienstag, 8. Mai 2012

Lest den Koran!

Das muss man den Salafisten lassen: sie bemühen sich wirklich um Transparenz und Konsistenz. Während sie in den letzten Wochen viel Aufmerksamkeit erzielten, als sie den Koran kostenlos in deutschen Fußgängerzonen verteilten, handeln sie jetzt konsequent nach ihrer "Heiligen Schrift", die ihnen vorschreibt, "Ungläubige zu töten".

Zunächst in Solingen, dann in Bonn haben sie politisch Andersdenkende und Polizisten mit Steinen, Holzlatten und Messern attackiert. In Bonn wurden 29 Polizisten verletzt, zwei davon schwer durch gezielte Messerstiche.

Auslöser waren die bekannten Karikaturen des Propheten Mohammed, die von einer rechtsextremen, islamkritischen Gruppierung gezeigt wurden, was die Salafisten zum Anlass nahmen, Gewalt gegen "Feinde ihres Glaubens" anzuwenden, so wie es im Koran an zahlreichen Stellen gefordert wird.


Montag, 30. April 2012

Lernt von den Piraten!

Die Altparteien sind verzweifelt: in Scharen laufen die Wähler zur Piratenpartei über. Die Medien berichten mehr über die neuen Stars am Polithimmel als über alle anderen Parteien zusammen. Klare Sache: die etablierten Parteien müssen von den Piraten lernen, wenn sie im Wettbewerb um die Gunst der Wähler bestehen wollen.

Es ist eigentlich gar nicht so schwer, liebe Parteimanager! Beachtet einfach diese vier goldenen Regeln:


Montag, 23. April 2012

Rechtspopulismus? Nein, danke!

Von mir gestaltetes Bühnenbild für "Die Freiheit"

Immer wieder lese ich auf gewissen Mailinglisten, auf Twitter oder auch in Massenmedien die Formulierung, ich hätte nach meinem Austritt aus der Piratenpartei eine "rechtspopulistische Partei" gegründet. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Da anscheinend kaum jemand noch die Zeit für langwierige Recherchen hat (nicht einmal Journalisten in sogenannten Qualitätsmedien), hier noch einmal kurz zusammengefasst, wie mein Verhältnis zur Piratenpartei und zur Partei "Die Freiheit" wirklich ist.


Freitag, 20. April 2012

Ich würde nie im Leben Christian Lindner wählen, es sei denn...

Pünktlich zum FDP-Parteitag in Karlsruhe startet die Liberale Basis eine Guerilla-Aktion, um den voraussichtlichen zukünftigen Vorsitzenden der FDP nach Piratenart ein wenig zu "grillen". Unter dem Motto "Ich würde nie im Leben Christian Lindner wählen, es sei denn..." kann man ihm eine Bedingung stellen, unter der man ihn wählen würde - sei es in Nordrhein-Westfalen im Mai 2012 oder bei der Bundestagswahl 2013 (wir gehen davon aus, dass Lindner dann FDP-Spitzenkandidat sein wird).

Donnerstag, 19. April 2012

Schluss mit "Braunem Gedankengut"!

Weiter entfernt von "braunem Gedankengut" kann man nicht sein

Jetzt mal Spaß beiseite. Ich habe mich über den Artikel "Piraten - Auf der rechten Augenklappe blind?" auf Welt Online einerseits amüsiert, andererseits aber auch sehr geärgert. Wie kann es sein, dass man Menschen wie mich im gleichen Atemzug mit "Braunen" oder "Rechten" (sprich: Nationalsozialisten) nennt? Ich empfinde das als persönliche Beleidigung!

Also, noch einmal zum Mitschreiben und Merken: ich bin klassisch liberal, man kann es auch konsequent liberal oder auf Amerikanisch: libertarian nennen. Weiter entfernt von "braunem Gedankengut" kann man wohl nicht sein.

Mittwoch, 18. April 2012

Die Wahrheit über mein Piraten-"Comeback"


Springers Welt hat gestern über die sensationelle Neuigkeit berichtet, dass ich ein "Comeback" bei der Piratenpartei plane. An der Axel-Springer-Akademie ausgebildete Experten für investigativen Journalismus haben in monatelangen Recherchen herausgefunden, dass ich meine Akkreditierung als Blink-Reporter beim Bundesparteitag in Neumünster dazu benutzen wollte, die Macht in der kurz vor dem Sprung in den Bundestag stehenden Newcomertruppe an mich zu reißen.

Freitag, 13. April 2012

Blink 02 ist da!

Blink 02 mit großem Ron-Paul-Special (Foto: Gage Skidmore)
Am heutigen Geburtstag des libertären Vordenkers Thomas Jefferson erscheint die zweite Ausgabe von Blink. Mit 84 Seiten ist das neue Heft, das man sich als PDF kostenlos herunterladen kann, fast doppelt so dick wie die Pilotausgabe vom Herbst 2011. Titelthema ist das Phänomen Ron Paul, mit dem wir uns so ausführlich beschäftigen wie bisher kein anderes Medium in Deutschland. Zusätzlich zum umfangreichen Leitartikel von Daniel Fallenstein Yes to Dr. No gibt es ein Interview mit Ron Paul sowie mit drei deutschen Ron-Paul-Anhängern.

Donnerstag, 5. April 2012

Unser Top-TV-Programm über Ostern

Über die Osterfeiertage  überbieten sich die Fernsehsender mit besonders attraktiven Programmen. Dieser Tradition wollen wir uns gern anschließen. Hier zwei herausragende animierte Kurzfilme von Dominic Frisby und Pola Gruszka, die jeder unbedingt gesehen haben sollte.

Gold - Independent Money - Fiat Money zeigt die Nachteile eines Scheingeld-Systems gegenüber einer auf Gold basierenden Geldordnung:




Sonntag, 1. April 2012

Kuchen statt Lindner

"Kaffee-und-Kuchen-Demo" der PdV in Köln
Ex-Generalsekretär Christian Lindner ist von der FDP wie erwartet zum Spitzenkandidaten für die Wahl in NRW nominiert worden. Man erwartet von ihm nichts weniger als die "Rettung der liberalen Partei". Mit markigen Sprüchen der Sorte "Schlanker Staat, starke Wirtschaft" wollen sich die Blau-Gelben noch einmal über die 5%-Hürde hieven und hoffen dabei wohl auf so eine Art Mitleidseffekt.

Dienstag, 27. März 2012

Blink 02 erscheint am 13. April

Am Geburtstag von Thomas Jefferson, dem 13. April, wird die zweite Ausgabe unseres Magazins Blink erscheinen. Nachdem unsere Pilotausgabe sehr gut angekommen ist, haben wir uns entschlossen, Blink regelmäßig herauszubringen, zunächst im Quartalsrhythmus.

In jeder Ausgabe wollen wir uns einem Schwerpunktthema ausführlich widmen. Diesmal ist es die Demokratie. Wir haben Gastautoren aus Deutschland, der Schweiz, Russland, Indien und Ägypten gewonnen, um ihre Ansichten über Demokratie mit uns zu teilen, u.a. Gerd Habermann, Hamed Abdel-Samad und die bezaubernde Jennifer Nathalie Pyka.

Mittwoch, 21. März 2012

Die "geistigen Brandstifter" von Toulouse?

Sind Lady Ashton und Sigmar Gabriel "geistige Brandstifter"?
Der Mörder von Toulouse, der drei französische Soldaten, einen Lehrer und drei Schüler einer jüdischen Schule umgebracht hat, ist identifiziert. Er bezeichnet sich als Sympathisant von Al Qaida und hat seine bestialische Tat damit begründet, "palästinensische Kinder rächen zu wollen".

Geht jetzt ein Aufschrei der Empörung durch die Medien? Werden diejenigen, die die Gefahr des radikalen Islams verharmlosen und die Politik Israels gegenüber arabischen Terroristen pauschal verdammen, als "geistige Brandstifter" bezeichnet, die den Nährboden für diese abscheulichen Morde bereitet haben?

Freitag, 16. März 2012

Wie sich die FDP jetzt noch retten könnte

Die FDP wird bei den Landtagswahlen in NRW, Schleswig-Holstein und dem Saarland aller Voraussicht nach aus den Parlamenten fliegen. Selbst schuld, könnte man sagen - wer sich so weit von liberalen Grundsätzen entfernt und nur noch für Klientelpolitik und Beliebigkeit steht, hat es nicht besser verdient.

Doch was ist die Alternative? Neben zwei sozialdemokratischen (CDU/SPD) und drei sozialistischen Parteien (SED/Grüne/Piraten) wäre das liberale Spektrum in Deutschland ohne die FDP völlig unbesetzt. Die Partei der Vernunft hat zwar kein schlechtes Programm, ist aber personell und finanziell viel zu schwach aufgestellt, um zur Zeit etwas bewegen zu können. Die Freien Wähler wissen auch noch nicht recht, wie liberal sie sein wollen, von anderen Splitterparteien ganz zu schweigen. Eine neue liberale Partei ist zumindestens kurzfristig nicht in Aussicht.

Mittwoch, 14. März 2012

Demokratie: Die „Diktatur der Mehrheit“?


Die nächste Ausgabe unseres Magazins blink, die voraussichtlich am 13. April erscheint, beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema Demokratie. Wer über die Veröffentlichung informiert werden oder uns unterstützen möchte, kann sich hier anmelden. Als kleiner Appetithappen hier ein Artikel, den ich selbst zu diesem Thema beisteuere:

„Die Demokratie ist die schlechteste Regierungsform – mit Ausnahme aller anderen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert wurden“, wird Winston Churchill gern zitiert. Diese pragmatische Sicht auf unsere Form der staatlichen Organisation gefällt mir. Schon die Wörter, aus denen sich der Begriff Demokratie zusammensetzt, erzeugen bei mir eine natürliche Skepsis: Demos = Volk und Kratia = Herrschaft.